Welche Frisur passt zu mir?
Selfie hochladen, Frisur wählen oder eigene hochladen und den neuen Look von allen Seiten sehen.
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Schritt 1 / 3
Mach ein Selfie von vorne
Schau gerade in die Kamera, Gesicht mittig, Haare nach Möglichkeit aus dem Gesicht. Gleichmäßiges Licht funktioniert am besten.
Schritt 2 / 3 · optional
Jetzt ein Seitenfoto (~45°)
Dreh den Kopf leicht zur Seite für ein zweites Foto. Der zusätzliche Winkel hilft der KI, die Frisur von allen Seiten korrekt darzustellen.
Schritt 3 / 3
Frisur auswählen
Wähle eine Frisur aus der Galerie oder lade ein Foto eines beliebigen Haarschnitts hoch.
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Die Frage lässt sich auf zwei Arten beantworten: mit einer Regel oder mit einem Bild. Regeln gibt es viele — „Runde Gesichter brauchen Höhe“, „Eckige Kiefer brauchen weiche Kanten“ — und als Ausgangspunkt taugen sie. Aber sie sagen dir nur, was statistisch oft funktioniert, nicht was bei deinem Gesicht funktioniert. Deshalb steht hier beides: die Faustregeln, die wirklich etwas bringen, und das Werkzeug, mit dem du sie an dir selbst überprüfst.
Am nützlichsten ist die Gesichtsform, weil sie das Verhältnis von Länge zu Breite beschreibt — und genau daran arbeitet ein Haarschnitt. Ein Schnitt kann Höhe addieren, Breite wegnehmen, eine Kieferlinie weicher wirken lassen oder eine hohe Stirn kaschieren. Wenn du weißt, welche dieser vier Wirkungen du suchst, schrumpft die Auswahl von „allen Frisuren“ auf eine Handvoll — und die probierst du dann durch.
Ein Hinweis, den die meisten Frisurenberater auslassen: Haarstruktur schlägt Gesichtsform. Ein Schnitt, der bei feinem, glattem Haar Volumen braucht, funktioniert bei dickem Lockenhaar völlig anders, egal wie rund oder eckig dein Gesicht ist. Wenn dein Haar sehr fein, sehr dick oder stark gelockt ist, gewichte das höher als jede Gesichtsform-Tabelle.
Zum Durchprobieren stehen über dreißig echte Schnitte für Männer und Frauen bereit, vom Buzzcut über Fade, Quiff und Curtains bis zu Bob, Pixie, Wolf Cut und langen Stufen. Ist dein Wunschschnitt nicht dabei, lädst du ein Foto davon hoch — ein Screenshot, ein Barbershop-Bild, ein Promi-Foto — und die KI setzt dir genau diesen Stil auf. Ein optionales zweites Foto im 45-Grad-Winkel zeigt zusätzlich, wie ein Übergang seitlich wirklich sitzt.
Installieren musst du dafür nichts: Das Werkzeug läuft in dem Browser, in dem du gerade liest, auf dem Handy wie am Laptop. Es legt auch keine fertige Haar-Grafik auf dein Foto, wie Filter und die meisten Store-Apps es tun — die KI zeichnet das Bild neu, mit deinem Gesicht und dem gewählten Schnitt als Vorgabe. Das dauert fünfzehn bis dreißig Sekunden, ist aber der Grund, warum Haaransatz, Licht und Seitenansicht stimmen.
Wenn du gezielt nach Männerschnitten suchst, führt die Übersicht der Männerfrisuren durch Fade, Crop, Quiff, Curtains und den Rest dessen, was in deutschen Barbershops tatsächlich bestellt wird — und von dort zurück zu diesem Werkzeug, nur mit einer engeren Vorauswahl.
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Gesichtsform bestimmen
Stell dich mit zurückgebundenem Haar frontal vor einen Spiegel und vergleiche drei Breiten: Stirn, Wangenknochen, Kiefer — dazu die Gesamtlänge. Ähnlich breit wie lang und weiche Konturen = rund. Deutlich länger als breit = oval oder länglich. Markanter, breiter Kiefer = eckig. Breite Stirn mit schmalem Kinn = herzförmig.
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Die passende Wirkung wählen
Rund profitiert von Höhe oben und engeren Seiten. Eckig verträgt weichere Stufen und etwas Textur an den Kanten. Länglich braucht eher Breite an den Seiten als zusätzliche Höhe. Herzförmig wird durch Volumen auf Kinnhöhe ausgeglichen. Oval kommt mit fast allem zurecht — hier entscheidet dein Geschmack, nicht die Form.
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Haarstruktur gegenrechnen
Feines Haar hält kaum Volumen, also funktionieren stumpfe, kürzere Schnitte besser als lange Stufen. Dickes Haar braucht ausgedünnte Partien, sonst wird es breit. Locken springen beim Trocknen 2 bis 5 Zentimeter hoch — plane die Länge entsprechend länger.
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Zwei gegensätzliche Schnitte testen
Lade dein Foto hoch und erstelle bewusst zwei Extreme: einen deutlich kürzeren und einen deutlich längeren Look. Der Kontrast zeigt dir schneller, in welche Richtung dein Gesicht geht, als fünf ähnliche Varianten.
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Nebeneinander entscheiden
Jedes Ergebnis erscheint neben deinem Originalfoto. Beurteile nicht, ob der Look „schön“ ist, sondern ob er die Wirkung hat, die du in Schritt 2 gewählt hast. Den Gewinner nimmst du als Bild mit zum Friseur.
FAQ
Wie finde ich meine Gesichtsform heraus?
Binde die Haare zurück, schau frontal in den Spiegel und vergleiche die Breite von Stirn, Wangenknochen und Kiefer mit der Gesamtlänge deines Gesichts. Ähnlich breit wie lang mit weichen Konturen ist rund, deutlich länger als breit ist oval oder länglich, ein markanter breiter Kiefer ist eckig, eine breite Stirn mit schmalem Kinn ist herzförmig.
Welche Frisur passt zu einem runden Gesicht?
Alles, was Höhe oben aufbaut und die Seiten schmaler hält, streckt ein rundes Gesicht optisch: Quiff, Pompadour, höher getragene Styles, bei längerem Haar seitlicher Scheitel statt Mittelscheitel. Was ein rundes Gesicht runder wirken lässt, sind kinnlange, sehr volle Schnitte auf Wangenhöhe.
Welche Frisur passt zu einem eckigen Gesicht?
Ein markanter Kiefer verträgt weichere Kanten: texturierte statt stumpfer Schnitte, leichte Stufen, etwas Länge an den Seiten. Sehr kurze, exakt konturierte Schnitte wie ein Buzzcut betonen die Kieferlinie zusätzlich — das kann gewollt sein, ist aber eine bewusste Entscheidung.
Zählt die Gesichtsform mehr als die Haarstruktur?
Nein, meistens umgekehrt. Feines Haar hält kein Volumen, dickes Haar wird ohne Ausdünnen breit, und Locken springen beim Trocknen deutlich hoch. Wenn deine Haarstruktur ausgeprägt ist, entscheidet sie über das Ergebnis stärker als jede Gesichtsform-Regel.
Kann ich Frisuren wirklich kostenlos testen?
Ja. Dein erstes Try-on kostet nichts und verlangt keine Zahlungsdaten. Wer danach weitere Looks erstellen will, kauft einmalig Credits — es gibt kein Abo und keine automatische Verlängerung.
Kann ich ohne Anmeldung loslegen?
Foto hochladen und Stil wählen geht sofort. Ein kostenloses Konto brauchst du erst, wenn du deine fertigen Looks speichern willst — das erste Try-on ist ohnehin gratis.
Brauche ich eine App?
Nein. Die Seite ist die Anwendung: herunterscrollen, Foto hochladen, Ergebnis ansehen. Kein App Store, kein Download, nichts, was auf dem Gerät zurückbleibt — und im Gegensatz zu einer installierten App kann eine Browser-Seite gar nicht auf deine Mediathek oder Kontakte zugreifen. Sie bekommt nur das eine Foto, das du auswählst.
Was macht die KI anders als ein Frisuren-Filter?
Ein Filter legt eine vorgefertigte Haar-Grafik über dein Foto und passt sie grob an. Die KI erzeugt stattdessen ein komplett neues Bild von dir mit dem gewählten Schnitt, inklusive stimmigem Haaransatz, Haarfarbe, Licht und Schatten. Der Unterschied fällt vor allem an der Stirnlinie und in der Seitenansicht auf.
Welches Foto funktioniert am besten?
Ein frontales Bild deines Gesichts bei gleichmäßigem Licht, Haare möglichst aus dem Gesicht. Ein zweites Foto im 45-Grad-Winkel ist optional, macht aber den Unterschied, wenn du wissen willst, wie ein Übergang oder eine Länge von der Seite wirkt.
Was, wenn meine Wunschfrisur nicht in der Galerie ist?
Dann lade ein Foto davon hoch. Ein Screenshot aus Instagram, ein Bild aus dem Barbershop oder ein Promi-Foto reicht — die KI nimmt es als Vorlage und setzt dir genau diesen Schnitt auf.
Sieht mein Haar nach dem Schnitt genau so aus?
Es ist eine realistische Vorschau, keine Garantie. Wie dein Haar am Ende fällt, hängt von Wirbel, Wuchsrichtung und Struktur ab. Als Vorlage für den Friseur ist das Bild trotzdem eindeutiger als jede Beschreibung.