Klick bei jedem Schnitt auf „An mir testen“ — der Stil ist dann im Werkzeug darunter vorausgewählt und du brauchst nur noch ein Foto.
Glatze
Die radikalste und zugleich pflegeleichteste Option: alles ab, zweimal die Woche nachrasieren. Bei fortgeschrittenem Haarausfall sieht eine bewusst rasierte Glatze fast immer besser aus als der Versuch, dünnes Deckhaar zu verteilen. Voraussetzung ist eine halbwegs ebenmäßige Kopfform — und eine Kopfhaut, die im Sommer Sonnenschutz bekommt.
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Buzzcut
Mit der Maschine auf eine Länge, typisch 3 bis 6 Millimeter, ohne Übergang. Der Buzzcut kaschiert Geheimratsecken besser als jeder längere Schnitt, weil er den Kontrast zwischen Haar und freier Stirn wegnimmt. Er betont dafür alles andere mit: Kieferlinie, Ohren, Kopfform. Bei kantigem Gesicht wirkt er markant, bei rundem eher breit.
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Crewcut
Kurze Seiten, oben ein bis drei Zentimeter, vorne minimal länger als hinten. Der Crewcut ist der Schnitt, den Friseure empfehlen, wenn jemand „kurz, aber nicht Buzzcut“ sagt. Er funktioniert bei feinem Haar besonders gut, weil die kurze Länge von selbst steht und kein Volumen braucht. Alle vier bis sechs Wochen nachschneiden.
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Low Taper Fade
Der Übergang beginnt tief, knapp über dem Ohr, und läuft nach unten sauber aus. Das ist die dezenteste Fade-Variante — im Büro unauffällig, am Wochenende trotzdem präzise. Oben bleibt genug Länge zum Styen. Der Preis für die saubere Optik ist der Rhythmus: nach drei Wochen ist der Übergang sichtbar herausgewachsen.
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Kurzer texturierter Schnitt
Oben auf drei bis fünf Zentimeter geschnitten, die Spitzen bewusst unregelmäßig ausgedünnt, mit etwas Matt-Paste nach vorne getragen. Die Textur lässt dünnes Haar spürbar voller wirken, weil die Lichtbrechung unruhiger wird. Der wohl unkomplizierteste Schnitt dieser Liste: dreißig Sekunden Styling, verzeiht das Herauswachsen.
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Edgar Cut
Kurze Seiten mit hartem Übergang und ein gerade abgeschnittener, sehr kurzer Pony — die Linie über der Stirn ist das ganze Konzept. Der Edgar braucht dickes, kräftiges Haar, sonst franst die Kante aus, und er steht Gesichtern mit klaren Konturen. Bei hoher Stirn ist er eine der wenigen Frisuren, die sie gezielt verkürzen.
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Klassischer Seitenscheitel
Ein gezogener Scheitel, die längere Seite glatt oder leicht gewellt hinübergelegt. Der Schnitt, der ab vierzig fast immer funktioniert: erwachsen ohne altmodisch zu sein, im Anzug ebenso stimmig wie ohne. Bei feinem Haar mit etwas Volumen am Ansatz föhnen, sonst legt sich alles flach an den Kopf.
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Lockiger Kurzhaarschnitt
Seiten kurz, oben genug Länge stehen lassen, damit die Locke sich ausbilden kann — meist vier bis sechs Zentimeter. Der häufigste Fehler bei Locken ist, sie zu kurz zu schneiden: unter drei Zentimetern wird aus der Locke Kraus. Handtuchtrocken eine Curl-Creme einkneten, nicht durchkämmen.
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Curtains / Mittelscheitel
Deckhaar bis etwa Augenbrauenhöhe, in der Mitte geteilt, zu beiden Seiten fallend. Die Neunziger sind zurück, und dieser Schnitt ist ihr Aushängeschild. Er rahmt eine hohe Stirn seitlich ein und weicht kantige Züge auf. Bis die Vorderpartie lang genug ist, liegen ein paar unangenehme Monate vor dir.
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Quiff
Vorne deutlich länger, nach oben und hinten geföhnt, Seiten kurz gehalten. Der Quiff addiert zwei bis drei Zentimeter sichtbare Höhe — die wirksamste Methode, ein rundes Gesicht optisch zu strecken. Ohne Föhn und Vorstyling-Produkt fällt die Partie im Lauf des Tages zusammen; rechne mit fünf Minuten am Morgen.
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Pompadour
Der große Bruder des Quiff: mehr Länge vorne, das Volumen weiter nach hinten gezogen, die Seiten dafür umso kürzer. Ein Schnitt mit Ansage, der dickes Haar voraussetzt — feines Haar trägt die Höhe nicht. Pomade auf handtuchtrockenem Haar, dann in Form föhnen.
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Fade mit Bart
Der Übergang an den Seiten läuft nicht aus, sondern in die Bartlinie hinein — Haar und Bart werden als eine durchgehende Kontur geschnitten. Das verlängert ein rundes Gesicht deutlich und gibt einem schmalen Kiefer Substanz. Funktioniert nur mit gleichmäßigem Bartwuchs und braucht alle zwei bis drei Wochen den Friseur.
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Slick Back
Alles nach hinten, glatt, mit glänzender oder matter Pomade fixiert. Braucht mindestens zehn Zentimeter Deckhaar, damit nichts nach vorne fällt. Die Frisur legt die komplette Stirn frei — bei ausgeprägten Geheimratsecken zeigt sie alles, bei klaren Gesichtszügen wirkt sie so aufgeräumt wie kaum ein anderer Look.
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Moderner Vokuhila
Vorne und an den Seiten kurz, hinten lang — aber in der heutigen Lesart weich ineinander übergehend statt hart abgesetzt. Der Vokuhila ist von der Karnevalsperücke zurück in die Barbershops gewandert. Er braucht Selbstbewusstsein und eine Haarstruktur mit etwas Eigenleben; bei glattem, feinem Haar hängt er nur.
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Broccoli Cut
Sehr kurze Seiten, oben ein dichter Schopf kurzer Locken — die Silhouette, die dem Schnitt seinen Namen gab. Der Look der Jüngeren seit etwa 2023. Er funktioniert ausschließlich mit natürlich lockigem oder stark gewelltem Haar; mit glattem Haar lässt er sich nicht herbeiföhnen.
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Mittellange Wellen
Acht bis zwölf Zentimeter, leicht gestuft, mit der natürlichen Welle getragen statt gegen sie. Die pflegeleichteste Art, aus der Kurzhaar-Routine auszusteigen: kein Föhnen nötig, alle acht bis zehn Wochen nachschneiden. Bei sehr feinem Haar wird das Gewicht allerdings zum Problem — dann legt sich alles flach.
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Lang & fließend
Schulterlang, offen getragen, minimal gestuft. Vom Kurzhaarschnitt bis hierhin vergehen realistisch zwölf bis achtzehn Monate, und die Zwischenphase ab Kinnlänge ist die undankbarste. Genau deshalb lohnt es sich, das Ziel vorher am eigenen Bild zu sehen, bevor du ein Jahr investierst.
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Man Bun
Braucht mindestens fünfzehn Zentimeter, damit der Knoten hält. Der praktische Vorteil langer Haare: aus dem Gesicht, wenn es sein muss, offen, wenn du willst. Wer ihn täglich sehr straff bindet, riskiert allerdings Zugbelastung am Haaransatz — locker binden und die Position gelegentlich wechseln.
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